Der Dr.-Fritz-Hornschuch-Naturpfad

Eine Ringwanderung rund um Kasendorf.

Der Naturpfad ist in vier Abschnitte gegliedert, deren Wege alle wieder die Ortschaft Kasendorf berühren. So kann die Wanderung auch verkürzt oder für eine Erholung im Gasthaus unterbrochen werden. Beginnen Sie die Wanderung z.B. am ehemaligen Bahnhof von Kasendorf.

Die gelben Markierungspunkte (1) – (12) finden Sie auf der Wanderkarte.

Verlauf:

1.Teil: Vorgeschichtliches im Pfarrwald

Fritz-Hornschuch-Naturpfad

Vom ehemaligen Kasendorfer Bahnhof verläuft der Wanderweg ein kleines Stück nördlich zusammen mit dem Rotmainradweg auf der alten Bahntrasse Kulmbach-Thurnau, dem jetzigen Radweg. Nach Überqueren der Staatsstrasse biegt er etwa nach 80 Metern mit der weiß-blauen Markierung (Bild) in den Pfarrwald (1) ab. Hier verläuft er durch ein großes prähistorischen Gräberfeld. Auf Informationstafeln ist der geschichtliche Hintergrund zu den Grabhügeln aus der Zeit um 800 v.Chr. erläutert.

(Bilder der Infotafeln Pfarrwald finden Sie hier)

Tritt man aus dem Wald heraus (2) erkennt man gegenüber der Wiese in südwestlicher Richtung bereits den Juraanstieg, den Beginn des 2. Teiles der Wanderung. Den Feldweg nach links (südlich) gehen und die Straße nach rechts bis der Pfad am Wegweiser (3) links einbiegt.

2. Teil: Geologische Besonderheiten am Juraanstieg

Von der Ortschaft Kasendorf aus liegt der Beginn des 2. Teiles an der Ortsstraße nach Lindenberg, etwa 100 m links (3) nach dem Ortsschild. Der Weg führt hinauf auf die Jurahöhe mit schönen Ausblicken Richtung Kulmbach und zum Frankenwald. Erklärungen zu den Formationen des Jura und den naturkundlichen Fundstücken sind auf den Informationstafeln zu finden. Hat man die Höhe des Prelitz erreicht, biegt der Naturpfad links (4) in einen kleineren, gut markierten Pfad ein. (Hier wäre geradeaus die Möglichkeit gegeben in 2,5 km noch die Aussicht am Görauer Anger bei Zultenberg kennenzulernen.)

(Bilder der Infotafeln Geologie finden Sie hier)

Der Pfad verläuft nun direkt entlang des Albabbruches über kleinen Felspartien. Dann muss man die Straße KU 31 Kasendorf - Zultenberg (5) kreuzen und ca. 150 m auf der Teerstraße in Richtung Reuth laufen, die man dann links in den Wald hinein verlässt (6). Achten Sie hier gut auf die Markierungen (der Naturpfad ist hier unscheinbar)! In diesem Abschnitt findet man ein kleines Felsentor knapp unterhalb des Albabbruches. Ein Stück weiter erreicht man schließlich den Fußweg von Reuth bergab nach Kasendorf.

3. Teil: Wanderung zum Sonnentempel

Sonnentempel
Friesenquelle

Auf dem Fußweg Kasendorf - Reuth (von Kasendorf aus erreichen Sie ihn folgendermaßen: Von der Zultenberger Straße die Schulsportanlage rechts liegen lassen und bergan, die Steinbrüche links liegen lassen) zweigt auf halber Höhe (7) Richtung Süden wieder der Naturpfad ab. Er führt an einen kleinen romantischen Aussichtspavillon, den "Sonnentempel" (Bild), oberhalb Kasendorf. Von dort geht der Weg steil bergab und biegt schließlich Richtung Süden zur Friesenquelle, einer größeren Karstquelle, ab. Ein Stück folgt er hier dem Waldrand und kommt schließlich auf den steilen Fahrweg Kasendorf - Azendorf (8). Auf diesem geht's bergab zur Staatsstraße 2180 Kulmbach - Bamberg.

(Würde der Wanderer hier bergauf anstatt bergab gehen und an der Straßenkreuzung auf der Höhe scharf links den Waldrand entlang gehen, käme er an den Aussichtspunkt "Hirschensprung" mit der Möglichkeit über einen gut ausgebauten Weg entlang einer Schlucht bergab die Friesenquelle zu erreichen.)

Leider wird die Friesenquelle (Bild) nicht vom Rundweg erreicht, so dass sich ein kurzer Abstecher, rechts (9) die Staatsstraße.200 m bergan, sicher lohnt. (man sieht in der ersten Kurve bereits die Hinweisschilder).

Zurück zum Ortsrand Kasendorf. Hier biegt der Dr.-Fritz-Hornschuch-Pfad in die erste Querstraße ab, den Friesenmühlweg in Richtung Turmberg.

4. Teil: Die vorgeschichtliche Siedlung am Turmberg

Magnusturm
Rundumsicht
Festplatz
Fischersbrunnen

Vom Friesenmühlweg geht's nach überqueren des Friesenbaches halblinks (10) bergauf zum Magnusturm (Bild). Über die drei Ringwälle der vorgeschichtlichen Wehranlage stellt dieser Anstieg den Abschluss der Wanderung dar und der Wanderer wird mit einer Rundumsicht (Bild) belohnt, die einen wesentlichen Teil der oberfränkischen Heimat beinhaltet.

(Beschreibung der Aussicht vom Magnusturm hier)

(Bilder der Infotafeln Turmberg hier)

Der Weg zurück nach Kasendorf ist leicht zu finden. Die meisten Wege führen über den Festplatz (Bild), auf dem jährlich am 1. Sonntag im August das bekannte Kellerfestabgehalten wird. Wer sich sodann nach Überqueren des Friesenbaches (11) den Bachlauf abwärts hält, der wird - immer am Bach entlang, über kleine Geheimwege an den Mühlen und am Fischersbrunnen (Bild) vorbei, durch die Schrebergärten hindurch danach über eine kleine Steinbrücke (12) die Wiese hoch zur Sportplatzstraße, am Sportplatz vorbei, den Radweg links - wieder zurück zum ehemaligen Kasendorfer Bahnhof geleitet.

Naturpfad-Wanderkarte

Ortsplan

Die Übersichtskarte des Marktes Kasendorf.

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Veranstaltungen

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