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Nach der Umgehungsstraße: Nikolausaktion belebt das Zentrum von Döllnitz

Schon vor dem Eintreffen des Nikolaus füllte sich der Platz am Dorfgemeinschaftshaus. Eltern kamen mit ihren Kindern, blieben stehen, kamen ins Gespräch. Für viele war es die erste größere Zusammenkunft im Dorfzentrum seit längerer Zeit. Am 6. Dezember wurde dort erstmals eine Nikolausbescherung organisiert – und sie traf offensichtlich einen Nerv.
Möglich wurde die Veranstaltung durch die neue Verkehrssituation im Ort. Seit der Umgehungsstraße ist das Dorf vom Durchgangsverkehr entlastet, das Zentrum wieder nutzbar. Diese Gelegenheit griffen die Dorfgemeinschaft Döllnitz und die Metzgerei Rahm auf und planten gemeinsam eine Nikolausaktion.
Die Idee von Christian Meister und Anja Rahm, entstanden bei einem Glühwein, entwickelte sich aber schnell zu einem konkreten Vorhaben. Meister übernahm die Rolle des Nikolaus und kümmerte sich auch um die Organisation. Statt eines gewöhnlichen Auftritts wurde ein kleiner Wagen vorbereitet, der von einem Pony gezogen werden sollte.
Als der Nikolaus schließlich eintraf, kam er nicht unbemerkt. Das Pony Niesi, ein 13 Jahre altes Gnadenpony, zog den Wagen ruhig durch den Ort. In der Mähne trug es eine Lichterkette, auf dem Kopf ein Elchgeweih. Die Beleuchtung war für die Fahrt auf der Ortsstraße notwendig – wurde von den Kindern aber vor allem mit Staunen wahrgenommen.
Vor dem Dorfhaus warteten bereits zahlreiche Familien. Der Nikolaus brachte einen großen Sack mit. Insgesamt 25 Kinder wurden an diesem Nachmittag beschenkt. Die Geschenke waren zuvor von den Eltern vorbereitet und in der Metzgerei Rahm abgegeben worden. Der Nikolaus nahm sich Zeit für jedes Kind, übergab die Präsente einzeln und wechselte ein paar Worte.
Nach der Bescherung versammelten sich die Kinder noch einmal. Der Nikolaus las eine kurze Geschichte vor, anschließend sangen sie gemeinsam „Lasst uns froh und munter sein“. Für viele Kinder war es der ruhigste Moment des Nachmittags.
Auch für die Erwachsenen blieb Zeit. Bei Bratwürsten, die von der Metzgerei Rahm gespendet wurden, und heißen Getränken, standen die Menschen zusammen und führten Gespräche, für die im Alltag oft wenig Raum ist.
Als der Nikolaus sich schließlich verabschiedete und den Platz verließ, blieben viele Besucher noch eine Weile beisammen. Auch der Erste Bürgermeister Groß, der mit seiner Familie ebenfalls an der Nikolausbescherung teilnahm, zeigte sich angetan von der Atmosphäre: „Solche Veranstaltungen machen deutlich, welches Potenzial im Dorfzentrum steckt“, sagte er. Die Aktion habe gezeigt, dass gemeinschaftliche Ideen nach der Verkehrsberuhigung wieder Raum finden und das Zusammenleben im Ort stärken können.
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