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Gregorifest 2026 in Kasendorf

Die Blumenbögen waren wieder ein toller Blickfang
Auch die Ehrengäste freuten sich über viele Zuschauer des Festzuges.
Die stolzen Kinder des Kindergartens Kasendorf
Der Festzug schlängelte sich hoch zum Festplatz am Magnusberg.
Der Bogentanz war wieder professionell eingeübt.
Aufstellung aller Kinder zum "Kasendorf-Lied"
Auch den Rückzug am Abend begleitete der Musikverein Kasendorf.
Das gemeinsame Singen an der Kelterei rundete den Tag ab.

 

Bei am Nachmittag bestem Sommerwetter feierte Kasendorf am 14. Juli sein traditionelles Gregorifest. Viele Gäste säumten die Straßen und begleiteten den Festzug zum Magnusberg, wo anschließend ein abwechslungsreiches Programm auf die Besucher wartete.

Wie seit vielen Jahren führte der „Gendarm“ Bernhard Wirth den Zug in seiner historischen Uniform an. Hinter ihm machten sich die Ehrengäste und die Mädchen und Jungen der Grundschule, des Kindergartens und der Kinderkrippe auf den Weg. Während die Mädchen Blüten aus ihren liebevoll geschmückten Körbchen trugen, schwenkten die Jungen mit Stolz ihre blau-weißen Fahnen. Begleitet von Musikverein Kasendorf zog die Festgemeinschaft durch den Ort bis zum Festplatz.

Dort eröffneten die zukünftigen Erstklässler den Nachmittag mit einem Tanz zu „Mamma Mia“ von ABBA und erhielten dafür viel Applaus. Im Anschluss begrüßte Rektorin Andrea Gust die zahlreichen Gäste.

Danach übernahmen Schülerinnen und Schüler selbst das Mikrofon. Lina erinnerte mit der Geschichte des Gregorifestes an die Ursprünge des alten Brauchs. Hannes hieß die Anwesenden nochmals herzlich willkommen, bevor Hanna souverän durch das weitere Programm führte.

Zum ersten Mal hielt Bürgermeisterin Tanja Friedrich die Gregori-Ansprache. Dabei erzählte sie, dass sie seit ihrem ersten Gregorifest als Kind keine Veranstaltung versäumt habe: „Seit meinem ersten Gregori habe ich kein einziges Fest verpasst.“ Sie begrüßte die Anwesenden  Ehrengäste und die Helfer diese Festes. Ihr besonderer Gruß galt jedoch den rund 250 Mädchen und Jungen aus Grundschule, Kindergarten und Kinderkrippe, die den Nachmittag mit ihren Auftritten gestalteten.

Wieder einer der schönsten Momente war das gemeinsam gesungene Kasendorf-Lied unter der Leitung von Musiklehrer Dominik Biedermann. Ebenso beeindruckte der traditionelle Bogentanz, der viel Konzentration und Geschick verlangte.

Mit ihren Tänzen, Liedern und Aufführungen zeigten alle Klassen, wie fleißig sie sich auf diesen Tag vorbereitet hatten. Jede Darbietung wurde mit großem Beifall belohnt. Anschließend konnten sich die Mädchen und Jungen in der Spielstraße an den verschiedenen Stationen ausprobieren und den Nachmittag gemeinsam genießen.

Da für den Abend Gewitter angekündigt waren, entschied en sich die Verantwortlichen kurzfristig, den traditionellen Rückzug vorsorglich um eine Stunde vorzuverlegen. Begleitet von Musik setzte sich der Zug erneut in Bewegung. Nach dem Abzupfen der Bogenkränze ging es gemeinsam in den Hof der Kelterei Kasendorf. Dort klang der Tag mit einem gemeinsamen Singen aus. Viele blieben noch stehen und stimmten mit ein – ein bewegender Abschluss eines gelungenen Gregorifestes.

Ein solcher Tag ist nur mit der Unterstützung vieler engagierter Helfer möglich. Ein herzlicher Dank gilt dem Bauhof des Marktes Kasendorf und der Freiwilligen Feuerwehr für den Auf- und Abbau sowie die Absicherung des Festzuges. Der Förderverein der Grundschule und der Elternbeirat sorgten mit dem Kuchenverkauf für das leibliche Wohl am Nachmittag. Die Metzgerei Kleinheinz versorgte die Gäste mit Steaks und Bratwürsten.

Auch in diesem Jahr zeigte sich wieder, dass das Gregorifest aus dem Kasendorfer Gemeindeleben nicht wegzudenken ist. Die vielen helfenden Hände im Hintergrund, die gelungenen Auftritte der Kinder und die große Zahl an Besuchern machten deutlich, wie sehr diese Tradition von der ganzen Gemeinde getragen wird. Für die Mädchen und Jungen war es ein besonderer Tag, der ihnen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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