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Bayerische Staatsgemäldesammlungen; Informationen zu Museen und Besuch

Leistungsbeschreibung

Stand: 07.09.2026

Hier finden Sie einen Überblick über die Museen und Sammlungen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sowie Informationen zu ihren Schwerpunkten, Angeboten und Besuchsmöglichkeiten.

Zu den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gehören in München die Alte Pinakothek, die Neue Pinakothek, die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst und die Sammlung Schack. Ergänzt werden diese durch die Staatsgalerien in Bayern, die bedeutende Werke der Sammlungen an verschiedenen Standorten im Freistaat präsentieren, sowie durch das Doerner Institut als Forschungs- und Restaurierungsinstitut. Insgesamt reichen die Bestände der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

 

Die Alte Pinakothek zeigt europäische Malerei vom 14. bis zum 18. Jahrhundert mit Schwerpunkten unter anderem in der deutschen, niederländischen, flämischen, italienischen, französischen und spanischen Malerei. Die Neue Pinakothek schließt zeitlich daran an und widmet sich der europäischen Kunst des 19. Jahrhunderts – vom Klassizismus und der Romantik über Realismus und Impressionismus bis zu den Wegbereitern der Moderne; das Museum ist derzeit aufgrund einer umfassenden Sanierung geschlossen, ausgewählte Hauptwerke werden jedoch in anderen Häusern der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen präsentiert. Die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne führt diese Entwicklung mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts fort und umfasst neben Malerei und Skulptur auch Fotografie, Video- und Rauminstallationen. In der Pinakothek der Moderne sind darüber hinaus die Staatliche Graphische Sammlung München, das Architekturmuseum der TUM sowie Die Neue Sammlung – The Design Museum unter einem Dach vereint. Das Museum Brandhorst ergänzt das Spektrum mit einem Schwerpunkt auf moderner und zeitgenössischer Kunst seit den 1960er-Jahren, während die Sammlung Schack insbesondere deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts präsentiert.

 

Auch außerhalb Münchens machen die Staatsgalerien in Bayern bedeutende Werke der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zugänglich und setzen an ihren jeweiligen Standorten eigene kunsthistorische Schwerpunkte. Das Doerner Institut konserviert und restauriert die Bestände der Staatsgemäldesammlungen in Bayern, betreibt kunsttechnologische Forschung und ist für die Museums- und Ausstellungstechnik verantwortlich. Im Rahmen der präventiven Konservierung betreut es zudem bauliche und sicherheitstechnische Belange der museal genutzten Gebäude. Neben den dauerhaften Sammlungspräsentationen bieten die Museen regelmäßig Sonderausstellungen, Führungen, Veranstaltungen sowie Bildungs- und Vermittlungsprogramme für unterschiedliche Zielgruppen an. Die Alte Pinakothek, die Pinakothek der Moderne und das Museum Brandhorst sind grundsätzlich dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet; an einzelnen Wochentagen bestehen verlängerte Abendöffnungszeiten. Die Sammlung Schack ist grundsätzlich mittwochs bis sonntags geöffnet, die Neue Pinakothek derzeit sanierungsbedingt geschlossen. Für die Staatsgalerien gelten je nach Standort unterschiedliche Öffnungszeiten. Weitere Informationen, insbesondere zu aktuellen Öffnungszeiten, Eintrittspreisen sowie Sonderöffnungen und Schließtagen, sind den unter „Weiterführende Links“ aufgeführten Internetseiten der jeweiligen Häuser zu entnehmen.

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (siehe BayernPortal).