Gemeinde greift Peestener Lindenkreis unter die Arme

In seiner Sitzung vom 22.02.2017 stimmte unser Marktgemeinderat einer diesjährigen Kostenübernahme von Instandhaltungsarbeiten an der Peestener Tanzlinde einstimmig zu. Dabei handelt es sich um eine dreistellige Ausgabensumme für die Anmietung einer Hubarbeitsbühne, um Schnittarbeiten in der Baumkrone ausführen zu können. Diese jährlich anfallenden Pflegemaßnahmen werden von Mitgliedern des Förderkreises „Tanzlinde Peesten“ auf ehrenamtlicher Basis vorgenommen, um die historische Kubusform des Naturdenkmals zu erhalten bzw. zu optimieren.

Vorangegangen war ein Antrag vom Lindenkreis, in dem um eine Übernahme dieser Kosten „ad infinitum“ gebeten wurde. Diesem gewünschten Dauerauftrag konnten unsere Gemeinderäte allerdings nicht vorbehaltlos zustimmen: So sahen mehrere Gemeinderäte aufgrund der gut gestellten finanziellen Situation des Lindenkreises zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Notwendigkeit für eine Kostenübernahme. Dritter Bürgermeister Rainer Macht sowie Ratskollege Jörg Hargens votierten hingegen klar dafür und hoben dabei im Besonderen das soziale Engagement des Förderkreises hervor. „Die Tanzlinde ist außerdem auch ein tolles Aushängeschild für die Marktgemeinde Kasendorf auf kultureller Ebene“, ergänzte Hargens.

 

Auf Vorschlag von Bürgermeister Bernd Steinhäuser wurde abschließend einstimmig entschieden, dass die genannten Kosten in Höhe von 528,00 € einmalig von der Gemeinde übernommen werden und dem Förderkreis in diesem Jahr somit finanziell unter die Arme gegriffen wird. Einigkeit bestand jedoch auch darin, dass eine dauerhafte Zustimmung nicht erteilt werden soll – das Anliegen wird somit jedes Jahr von neuem aufgerollt. 

Bauhof setzt neuen Straßenzaun

Im März vergangenen Jahres wurde unsere Gemeindeverwaltung von Bürgerinnern und Bürgern unseres Ortsteiles Peesten auf den Plan gerufen. An der Gemeindeverbindungsstraße Peesten-Proß, in der sogenannten Judengasse, hatte abrutschendes Straßenbankett besorgte Anwohner alarmiert.

Die Straße verläuft an dieser Stelle parallel zu einer Ligusterhecke, die zu diesem Zeitpunkt noch als Straßenbegrenzung diente und auf deren Rückseite das Gelände steil zu einer Wiese abfällt. Immer öfter brachen dort auch die Reststücke einer alten Sandsteinmauer, welche teilweise nur noch durch das Wurzelwerk der Hecke gehalten wurden, ab. Eine ähnliche Situation ergab sich an einem angrenzenden Grundstück.

In der Sitzung am 02.03.2016 beschäftigte sich dann unser Gemeindegremium mit diesem Thema, nachdem unsere Mitarbeiter vom Kasendorfer Bauhof eine erste Ortsbesichtigung durchgeführt hatten.

Verwaltung und Rat waren sich zunächst einig, dass sowohl ober- als auch unterirdisch befestigte Leitplanken das Gelände sichern und befestigen sollen. Direkt an der Hecke wären somit Stahlpfosten in die Erde gebohrt worden und hätten die alte Sandsteinmauer und das Erdreich damit verstärkt. Die oberirdisch verlaufenden Schutzplanken wären als zusätzlicher Schutz zur Straßenbegrenzung zum Einsatz gekommen.

Gegen diese Lösungsvariante erhoben sich allerdings Einwände seitens der Bevölkerung: Vor allem die oberirdisch verlaufenden Leitplanken hätten die ohnehin bereits sehr enge Straße zusätzlich verschmälert und darüber hinaus eine optische Abwertung des Wohnumfeldes bedeutet.  

Um diese Unstimmigkeiten aus dem Weg zu räumen, sowie zusammen mit den Nachbarn und Anliegern über alternative Lösungsansätze zu diskutieren, legte man eine Ortsbesichtigung mit den Marktgemeinderat fest. Diese brachte folgendes Ergebnis hervor: Die alte Ligusterhecke sowie die in deren Wurzeln verbliebenen Mauersteine werden entfernt; der Hang anschließend angeböscht. Als eine neue Straßenbegrenzung für die fehlende Hecke soll ein Holzzaun errichtet werden.

Alle Arbeiten wurden von unserem Bauhofteam inzwischen in Eigenregie ausgeführt und somit für alle Beteiligten die beste Lösungsvariante vollzogen. Neben der Hangsicherung und der verhinderten zusätzlichen Verschmälerung der Straße, wurde das Umfeld durch den neuen Zaun darüber hinaus noch „fürs Auge“ aufgewertet. Ein besonderes Lob gilt hier unseren fleißigen Bauhofmitarbeitern: Ein großes DANKESCHÖN – Ihr habt wirklich einen tollen Job gemacht!

 

 

Leerstandskataster ohne nennenswerten Erfolg

Die Ausweisung von Neubaugebieten wird aktuell immer häufiger in Frage gestellt – viele warnen vor dem sogenannten „Flächenfraß“ sowie der dadurch dynamisierten Ausblutung von Ortskernen.

Auch das in unserem Kasendorfer Ortsteil Heubsch geplante Neubaugebiet (BA „Am Fichtig III“) wird von betroffenen Anwohnern teilweise kontrovers diskutiert. Unter anderem unterbreiteten Vertreter der Bürgerseite den Vorschlag, den Baulandsuchenden in Kasendorf zunächst die innerörtlichen Baulücken oder den dortigen Leerstand anzubieten.

Um in erster Linie einen Überblick über freie Bauflächen sowie Leerstände im gesamten Marktgemeindegebiet zu erhalten, wurde im Rahmen des interkommunalen städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) eine Datenbank über diese Objekte erstellt. Im Anschluss erfolgten die schriftliche Befragung der Grundstückseigentümer mittels Fragenkatalogen sowie deren Auswertung durch unsere Gemeindeverwaltung.

Das fertige Ergebnis präsentierte unser Bürgermeister Bernd Steinhäuser in der Marktgemeinderatssitzung vom 25.01.2017: Insgesamt wurden die Eigentümer von 40 in Betracht kommenden Flächen im gesamten Markt befragt, von welchen 23 ihre Antwort in unserer Verwaltung abgegeben haben. „Obwohl unsere ISEK-Mitarbeiter uns diesen Wert von 57,5 % im Vergleich zu anderen Kommunen als absolute Spitzenquote bestätigten, war der Erfolg eher ernüchternd“, so unser Gemeindeoberhaupt. Von den genannten Rückmeldungen erwiesen sich lediglich 10 Eigentümer als grundsätzlich verkaufsbereit, was auch als Folge der aktuellen Niedrigzinspolitik gedeutet wurde: „Wer liquide Finanzmittel momentan nicht für außerordentliche Investitionen benötigt, verlässt sich lieber auf die stabilen bzw. steigenden Grundstückswerte“, so Steinhäuser.

 

Somit wurde die mehrheitliche Meinung unseres Gemeindegremiums durch das Ergebnis des erstellten Leerstandskataster bestätigt: Um auch zukünftig gerade jungen Familien in unserem Markt eine Bleibeperspektive ermöglichen zu können, bedarf es der erneuten Ausweisung von Bauland. Da der Kataster jedoch einen fundierten Überblick über Leerstände und Baulücken bereitstellt sowie fortlaufend gepflegt werden kann, wurde der sinkenden Attraktivität von Ortskernen bei uns in Kasendorf ein erster administrativer Beitrag entgegengesetzt. 

Welschenkahler Dorfhaus – ein Ortsmittelpunkt erstrahlt in neuem Glanz

Beim Sonntagsfrühschoppen dürfte den Welschenkahlern das Bier jetzt noch besser schmecken: Denn in über 1000 Arbeitsstunden wurde das Dorfhaus in unserem Kasendorfer Ortsteil grundlegend saniert und modernisiert.

Der bestehende Dorftreff, der seit langem als Lokalität für Jahreshauptversammlungen der Feuerwehr oder Jagdgenossenschaft, als Beichtgelegenheit für Dorfbeichten der Pfarrgemeinde oder für die ein oder andere Geburtstagsfeier gilt, war mit der Zeit in die Jahre gekommen und bedurfte einer Erneuerung.

Bereits im September 2015 gab unser Marktgemeinderat grünes Licht für diese Maßnahme und bezuschusste das Vorhaben mit über 70.000,00 €. Zusammen mit weiteren 40.000,00 € Selbstbeteiligung der Dorfgemeinschaft entstand – von den Grundmauern abgesehen -  ein neuer Dorfmittelpunkt: Die Toilettenanlagen wurden saniert, der Bau erhielt neue Fenster, Türen und Böden sowie einen neuen Gasofen. Im 15 m2 großen neuerrichteten Anbau fanden Küche und Theke ihren Platz.

Dass es sich hierbei um ein „echtes Dorfhaus“ handelt, beweisen die unzähligen ehrenamtlichen Arbeitseinsätze der fleißigen Dorfbewohner. In Eigenregie waren bis zu 10 Personen gleichzeitig bei Malerarbeiten, Bodenverlegung, Küchenaufbau und weiteren Maßnahmen beteiligt, um ihren Gemeinschaftstreff so auf Vordermann zu bringen. Lediglich Spezialarbeiten wie der Fenstereinbau oder die Außenverputzung wurden Firmen übergeben, führt Frank Schenkel, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Welschenkahl, aus.

Mit der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Anfang Januar fand bereits eine der ersten Veranstaltungen in den neuen Räumen statt. Die offizielle Einweihung wird im Juni im Rahmen der traditionellen Pfingstkerwa stattfinden.  

 

Auch unser Bürgermeister Bernd Steinhäuser betont die tolle Zusammenarbeit zwischen Gemeindegremium und den Welschenkahlern. „Nachdem in Kasendorf leider die staatlichen Zuschüsse für Dorferneuerungen gestrichen worden sind, haben unsere Welschenkahler zusammen mit uns das Projekt selbst in die Hand genommen und ein wirklich beachtliches Ergebnis erzielt. Der Einsatz und die Eigeninitiative im Rahmen dieser Maßnahme ist ein echtes Leuchtturmprojekt!“.

Peestener Tanzlinde im Filmkatalog Bayerns

Ob romantisches Schloss oder faszinierende Naturkulisse – Mit diesen Eigenschaften für Drehorte wirbt die Initiative „Filmkulisse Bayern“ auf ihrer Homepage für besondere Motive und potentielle Drehorte im Freistaat.

Dabei handelt es sich um eine öffentliche Datenbank mit völlig verschiedenen Lokalitäten, die ständig aktualisiert und ergänzt wird. Filmproduzenten könnten in Zukunft dadurch auch auf unseren Kasendorfer Ortsteil Peesten aufmerksam werden: Denn in der Jahresabschlusssitzung unseres Marktgemeinderates am 21.12.2016 beschloss unser Gremium einstimmig, dass die Peestener Tanzlinde – eines der Wahrzeichen im Kasendorfer Gebiet – in diesen Katalog aufgenommen werden soll. In der Motivsammlung sind bereits einige besondere Plätze aus unserem oberfränkischen Raum zu finden, so zum Beispiel die Teufelshöhle in Pottenstein oder auch der Bahnhof im Kronacher Markt Nordhalben.

Die Initiative trat zunächst an den „Förderkreis Tanzlinde Peesten“ und anschließend an unseren Gemeinderat mit der Anfrage heran, auch das Peestener Naturdenkmal bei sich verzeichnen zu dürfen. Die Aufnahme an sich ist kostenlos. Eine spätere Inanspruchnahme für Dreharbeiten eines Films wäre für unseren Markt eine Werbung auf überregionaler Ebene.

Dass sich unsere sonst eher ruhige Region auch in einen Drehort für Spielfilme verwandeln könnte, beweisen die erst Ende letzten Jahres gedrehten Aufnahmen in unserer Nachbargemeinde Thurnau: Im historischen Schloss wurde die Filmklappe für den Film „The happy prince“ geschlagen. Durch den Marktgemeinderatsbeschluss ist dies nun auch auf der Peestener Tanzlinde nicht auszuschließen. 

Silbernes Dienstjubiläum für Bernhard Wirth

Der Bauhofleiter des Marktes Kasendorf, Herr Bernhard Wirth aus Lindenberg, wurde für seine 25jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt. 1991 begann Herr Wirth seinen Dienst im Bauhof des Marktes Kasendorf, im Jahr 2014 trat er die Nachfolge seines in den Ruhestand verabschiedeten Vorgängers als Bauhofleiter an.

Als Anerkennung für die geleistete Arbeit wurde Herrn Wirth eine Ehrenurkunde des Freistaates Bayern verliehen, die ihm im Rahmen der Weihnachtsfeier der Verwaltungsgemeinschaft Kasendorf überreicht wurde. Bürgermeister Steinhäuser dankte dem Jubilar für sein Engagement sowie die stets gute Zusammenarbeit und wünsche auch weiterhin viel Freude an der Arbeit und alles Gute bei der Bewältigung der künftigen Aufgaben.

Heubsch wird zur „Zone 30“

In der Sondersitzung des Marktgemeinderates am 26.10.2016, in dem der Bebauungsplan für das Neubaugebiet „Am Fichtig III“ in Heubsch beschlossen worden ist, wurde von den anwesenden Bürgerinnern und Bürgern auch das hohe Verkehrsaufkommen durch den Kasendorfer Ortsteil thematisiert.

Der Durchgangsverkehr in Heubsch würde demnach immer höher und schneller. Gerade auch viele Berufstätige nutzen den kürzeren Weg von Thurnau nach Kasendorf über die Golfplatzstraße – dabei selten mit angemessener Geschwindigkeit innerorts. Das Ausmaß dieser Entwicklung wurde vor allem deutlich, als die Ortsdurchfahrt von Döllnitz für mehrere Wochen gesperrt war und nur Wenige die offizielle Umleitung über Kasendorf nutzten. Über 500 Fahrzeuge fuhren pro Tag in Richtung Golfplatz – dabei nicht nur PKWs, sondern auch Tanklaster oder Reisebusse.

Aufgrund von dieser Situation beschäftigte sich unser Gemeinderatsgremium in der darauffolgenden Sitzung vom 09.11.2016 mit den von den Bürgern geschilderten Zuständen. Von den Heubschern gibt es unterschiedliche Lösungsvorschläge, die bevorzugt werden: Bodenschwellen, Pflanztröge oder auch die Ausweisung einer „Zone 30“ im Ort.

Der Kasendorfer Gemeinderat sprach sich mit großer Mehrheit für die dritte Alternative aus. Dabei herrschte allgemeine Zustimmung, dass bei der Einführung der „Zone 30“ mit der Verkehrsregelung „rechts vor links“ automatisch das Tempo bei den einmündenden Straßen  reduziert wird.   

Zusätzlich wurde beschlossen, dass am oberen Heubscher Ortseingang von Richtung Bushaltestelle kommend eine versetzbare Bodenschwelle montiert werden soll. „Sollte diese den gewünschten Effekt bringen, kann man über weitere Bodenschwellen im Ort nachdenken“ so unser Bürgermeister Bernd Steinhäuser. Dabei ist es jedoch schwierig, den richtigen Standort zu finden, um zum einen an unübersichtlichen Stellen keine zusätzliche Behinderung zu schaffen und zum anderen die direkt an der Straße wohnenden Heubscher durch den entstehenden Lärm nicht noch mehr zu beeinträchtigen.

Auch die Montierung von mehr Pflanztrögen erweist sich als kein simples Verfahren, denn durch mehr Pflanztröge in den engen Straßen würden wiederum die Landwirtschaftsmaschinen behindert. Auf Antrag von Marktgemeinderat Norbert Groß soll jedoch geprüft werden, ob bei den bestehenden Pflanztrögen die Innenseite so versetzt werden kann, dass es Fußgängern möglich ist, am Straßenrand zu laufen –Marktgemeinderätin Monika Brandt verwies dabei auf ein vergleichbares bestehendes Modell im Altenkunstadter Ortsteil Spiesberg.  

Die extreme Verkehrsbelastung in Heubsch dürfte nach der mittlerweile bereits erfolgten Öffnung der Döllnitzer Ortsdurchfahrt abklingen -  Mit den beschlossenen Maßnahmen erhofft man sich darüber hinaus nun die Gewährleistung einer angemessenen Geschwindigkeit in unserem Kasendorfer Ortsteil.

Bauhof setzt neue Ruhebank am Kasendorfer Bücherschrank

Seit etwa einem Jahr gibt es in Kasendorf den offenen Bücherschrank, in den die Bürgerinnen und Bürger Bücher abgeben oder mitnehmen und somit jederzeit kostenlos Lesematerial untereinander austauschen können.

Von Beginn an wird der offene Bücherschrank, welcher sein zu Hause im Bushaus am Marktplatz gefunden hat, gut angenommen und ist zu unterschiedlichen Zeiten stark frequentiert.

Viele Besucher haben es sich mittlerweile gedacht – Gemeinderätin Monika Brandt gab in einer Sitzung des Marktgemeinderates den Anstoß: Eine Sitz- und Ruhebank fehlt und würde den Bücherschrank für die Nutzer noch attraktiver machen.  Die meisten Leseratten stehen zunächst vor der Qual der Wahl; möchten sich erst in die ersten Zeilen oder Seiten eines Buches einlesen, um dann zu entscheiden, ob das jeweilige Buch zu einem passt. Andere möchten sich nach dem Weg zum Bücherhaus auch einfach kurz ausruhen oder mit dem ein oder anderen Bekannten und Nachbarn, den man am Markt trifft, einen kurzen Plausch halten.

Dank unserer fleißigen Bauhofmitarbeiter ist dies nun alles möglich und wird von den Bürgerinnen und Bürgern auch dankend angenommen. 

Projekt Gewerbegebiet geht in die nächste Runde: Bebauungsplan beschlossen

Zur Verwirklichung des neuen geplanten Gewerbegebietes in unserem Ortsteil Krumme Fohre ist ein weiterer wichtiger Schritt gemacht: In seiner Sitzung vom 19.10.2016 beschloss der Marktgemeinderat den Bebauungsplan einstimmig als Satzung.

Im Vorfeld beschäftigte sich das Gremium mit den eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Zeitraum vom 01.08. – 02.09.2016. Hierbei wandten sich Privatpersonen, aber auch Ämter und Institutionen an die Gemeindeverwaltung – vorwiegend jedoch mit kleineren Anmerkungen.

So äußerte die Forst Ebnath AG, die Eigentümer angrenzender (Wald-) Grundstücke ist, Bedenken hinsichtlich der Bedrohung verschiedener Tierarten wie Wachtel oder Kreuzotter - durch die Bebauung sei deren Lebensraum gefährdet. Außerdem sei die Baumfallgrenze in einem Teil des gesamten Gewerbeareals bei der Bauplanung nicht berücksichtigt und eingehalten worden.

Unsere Gemeinderäte nahmen die Einwendungen zur Kenntnis und beschlossen, um den Befürchtungen und Einwendungen entgegenzuwirken, dass das Umfeld des geplanten Gewerbegebietes ökologisch aufgewertet werden soll. So sollen an der Westseite Obstbäume gepflanzt werden und das an der Südseite in Richtung Döllnitz geplante Regenwasserauffangbecken eine ökologische Struktur sowie ein natürliches Umfeld erhalten.

Bürgermeister Bernd Steinhäuser bedankte sich beim Planungsbüro IVS aus Kronach, das die Gemeinde bei den Planungsarbeiten bisher unterstützt hat. „Es war von Beginn an eine sehr gute Zusammenarbeit. Dank des zügigen Vorankommens, können wir jetzt in die nächste Phase gehen“, so Steinhäuser.

Der beschlossene Bebauungsplan wird nun dem Landratsamt Kulmbach als zuständige Rechtsaufsichtsbehörde vorgelegt. Anschließend können die weiteren Etappen angegangen werden.

„Bis am Südostrand von Krumme Fohre die Bagger rollen und Platz für insgesamt neun kleinere Unternehmen schaffen, wird es zwar noch etwas dauern, aber mit dem Satzungsbeschluss ist nun bereits eine wesentliches Zwischenziel dafür erreicht“, freut sich unser Gemeindeoberhaupt.

 

 

HotSpot versorgt Ortskern mit freiem W-LAN

Handys, Tablets oder Laptops wählen sich automatisch ein; es bedarf keiner Registrierung oder Nutzung eines gesonderten Passwortes: Das ist Internetzugang über einen Hotspot.

Dabei handelt es sich um drahtlose Internetzugriffspunkte, die an einem zentralen und öffentlichen Ort angebracht werden, um den Bürgern, Touristen oder Besuchern in einem gewissen Radius kostenfreie Internetnutzung anzubieten.

In Bayern sind bis zum Jahr 2020 über 20.000 solcher Zugriffspunkte an öffentlichen Räumen geplant. Gemeinden, die in ihren Gremien über eine Installation im Gemeindegebiet diskutieren, bekommen dafür vom bayerischen Staat einen besonderen Anreiz: Für jeden Hotspot, der in einer Gemeinde angebracht wird, wird den Kommunen einmalig für die Installation bis zu 2.500,00 € zur Verfügung gestellt. Dieses Projekt kann ausschließlich über die Telekommunikationsfirma „Vodafone“ vollzogen werden. Für die Kosten des laufenden Betriebes muss anschließend die Kommune aufkommen. Diese Kosten belaufen sich auf rund 30,00 € pro Monat und halten sich so im Verhältnis zum erbrachten Nutzen deutlich im Rahmen. 

Auch unser Kasendorfer Gemeinderat debatierte in seinen letzten beiden Sitzungen am 05.10.2016 sowie 19.10.2016 über eine solche Anschaffung. Nach anfänglichen Bedenken einigte man sich darauf, dass die Versorgung mit freiem W-LAN durch einen Hotspot eine gute und attraktive Sache ist.

Als eine sehr günstig gelegene Stelle entschied sich unser Kasendorfer Rat für die Ecke Rathausparkplatz/Marktplatz. So sollen der Parkplatz, der Jugendtreff bis zur Kirche sowie ein gewisser Teil des Marktplatzes mit W-LAN abgedeckt werden.

 

 

 

 

Alle Ampeln auf Grün: Los geht’s mit dem schnellen Internet

-     25,2 Kilometer Glasfaser und 17 Schaltgehäuse für schnelleres Internet

-     Mehr Tempo: mit bis zu 50 MBit/s surfen

-     1.023 Haushalte profitieren vom VDSL-Ausbau

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Es ist soweit: Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse sind da. Ab sofort können rund 1.023 Haushalte in Kasendorf und Wonsees mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Netz surfen. Und das ist nicht alles: Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Die Bürgerinnen und Bürger in den Gebieten Döllnitz, Heubsch, Lichtentanne, Lindenberg, Lopp, Neudorf, Peesten, Pulvermühle, Reuth, Welschenkahl und Zultenberg sowie in Wonsees, Gelbsreuth, Großenhüll, Kleinhüll, Sanspareil und Zedersitz können jetzt alles aus einer Hand bekommen.

 

„Das Warten hat sich gelohnt. Ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger von Kasendorf die schnellen Internetanschlüsse beauftragen“, sagt Friedrich Weinlein, kommunaler Ansprechpartner Deutsche Telekom Technik. „Eine moderne digitale Infrastruktur ist ein Standortvorteil – für die gesamte Kommune, aber auch für jede einzelne Immobilie“, ergänzt Andreas Rudloff, Ansprechpartner Infrastrukturvertrieb der Telekom Deutschland.

 „Wir danken den Kommunen für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns, dass den Bürgerinnen und Bürgern nun die schnellen Internetanschlüsse zur Verfügung stehen. Eine moderne digitale Infrastruktur ist heute ein Muss – beruflich und privat“, sagt Marion Thüngen, Regionalmanagerin der Telekom Deutschland.

 

Wie die Technik funktioniert

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) ist eine Breitbandtechnologie. Diese nutzt für die Übertragung von Daten eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen. VDSL unterscheidet sich von DSL (Digital Subscriber Line) durch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Mit VDSL wird derzeit eine Übertragungsrate von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) beim Herunterladen erreicht. Ein DSL-Anschluss schafft bis zu 16 MBit/s.

 

Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Deshalb verlegt die Telekom jetzt Glasfaser bis in die Multifunktionsgehäuse (MFG), den großen grauen Kästen am Straßenrand, einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Im MFG wird das Lichtsignal in ein elektronisches Signal gewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.

 

Dafür wird Bandbreite benötigt

Für das einfache Surfen, das Lesen von E-Mails und selbst für das Herunterladen von einzelnen Musiktiteln reichen DSL-Geschwindigkeiten. Mit VDSL ist mehr möglich: Telefonieren, Surfen und Fernsehen ist über diesen Anschluss gleichzeitig möglich. Die hohe Datenrate von VDSL verkürzt die Ladezeiten von Webseiten und Dokumenten erheblich und Streaming-Angebote von Musikanbietern und Videoportalen laufen ruckelfrei.

 

Was für Kunden wichtig ist

Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte. Die Kunden müssen aktiv werden.

 

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

 

-  Ausbaupläne: www.telekom.de/schneller

-  Neukunden: 0800 330 3000 (kostenlos)

-  Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenlos)

 

Und natürlich stehen die Mitarbeiter in den Telekom Shops und die Fachhändler sowie autorisierte Berater, welche die Bürger direkt zu Hause besuchen, mit Rat und Tat beiseite.

 

 

-  Telekom Shop Kulmbach, Langgasse 31, 95326 Kulmbach

-  Navitel GmbH, Bernecker Str. 53, 95448 Bayreuth

-  MTC GmbH, Klostergasse 5, 95326 Kulmbach

-  Wer sich gerne zuhause persönlich beraten lassen möchte, der kann einen Termin vereinbaren unter 09383-9099756, Peter Rüdling / Karl Eberhardt.

 

 

 

 

 

Kasendorfer Kindergarten in neuem Glanz – ein Vorzeigeobjekt

„Gigantisch“ – Mit einem Wort beschreibt Kindergartenleiterin Susanne Noe den Kindergarten auf die Frage, wie der Kindergarten nach der kompletten Sanierung und Erweiterung geworden ist.

Über 3 Jahre lang zogen sich die Planungs- und Baumaßnahmen, bis man nun die Wiedereinweihung feiern konnte. „Und das alles bei einer Operation am offenen Herzen“ sagt unser Kasendorfer Pfarrer Stefan Lipfert. Das bedeutet, dass die Kinder während der 1-jährigen Bauphase weiterhin im Kindergarten betreut worden sind. Schritt für Schritt konnte so immer nur ein Abschnitt nach dem anderen saniert werden. Die Erzieherinnen mussten mit den Kindern mehrmals innerhalb des Gebäudes umziehen.

„Mit den Kosten von rund 1.200.000,00 € ist man im veranschlagten Rahmen geblieben“ sagt unser Bürgermeister Bernd Steinhäuser. Erwähnenswerte überplanmäßige Ausgaben gab es nicht, außer einigen „nicetohaves“, wie es unser Gemeindeseelsorger nennt: „Um auch innerhalb des veranschlagten Budgets zu bleiben, musste man einige vorab geplante  Sachen wieder streichen. Letzen Endes kam man jedoch im Kirchenvorstand trotzdem zu der Überzeugung, dass man bei Kindern nicht zu viel sparen darf. Durch einige kleinere zusätzliche Kostenübernahmen der Kirchengemeinde gibt es nun doch das perfekte Ausstattungspaket und das alles innerhalb der geplanten Kosten“, so Pfarrer Lipfert.

Dass der Kindergartenbetrieb direkt neben den Bauarbeiten weitergelaufen ist, bedeutete jedoch nicht nur negative Auswirkungen wie das häufige Umziehen innerhalb des Gebäudes, letzten Endes konnte man davon sogar noch profitieren: Die Erzieherinnenwaren jeden Tag direkt vor Ort und konnten so bei kleinsten Abweichungen die Weichen wieder gerade stellen. Diese Weichen konnte das Kindergartenteam jedoch auch schon während der Planungen, die im Jahr 2013 im direkten Anschluss an die Fertigstellung der Krippe begannen, stellen: Leiterin Susanne Noe war glücklich darüber, dass das Team bei der Planung sehr viel integriert worden ist. So war es natürlich auch möglich, den Kindergarten genauestens auf das Konzept der Erzieherinnen ausrichten zu lassen.

Auch Pfarrer Lipfert bestätigte die Auswirkungen dieser besonderen Kooperation: „Das Team war schon vorher gut; das Konzept ebenfalls. Mit dem genau darauf zugeschnittenen Räumlichkeiten ist das Triple nun perfekt“. Diese gute Zusammenarbeit bestätigte auch unser politisches Gemeindeoberhaupt: „Die Arbeiten gingen zügig voran; das geplante Zeitfenster wurde eingehalten – und das natürlich nicht zuletzt wegen der guten Kooperation und des Einsatzes der Erzieherinnen und Eltern vor Ort“ so Steinhäuser.

Bereits schon vor dem Umbau ging der Ruf unseres Kindergartens weit über die Grenzen unserer Marktgemeinde hinaus. Viele interessierte Kindergartenteams, die ihr Konzept derzeit überarbeiten, wollten unseren Kindergarten kennenlernen und dessen Konzept hautnah erleben. Und auch die vollendeten Arbeiten am Alt- und Erweiterungsbau tragen bereits erste Früchte: Architekturstudenten, welche Kindergartenum- und neubauten planen, wurden nach Kasendorf geschickt, um sich von unserer Einrichtung inspirieren zu lassen.

Mit dem Dankgottesdienst und dem anschließenden Tag der offenen Tür am Sonntag, den 6. März 2016, endeten offiziell die Bauarbeiten. Viele interessierte Bürgerinnern und  Bürger nahmen die Einladung wahr, überzeugten sich selbst von den hervorragend ausgestatteten Kindergartenräumen und verbrachten dort einen geselligen Tag.

Leiterin Susanne Noe war es auch eine Herzensangelegenheit, an diesem Tag noch einmal allen Beteiligten ihren Dank auszusprechen: „Die Zusammenarbeit mit Planungsbüro, der Kirchengemeinde, der politischen Gemeinde und mit allen Erzieherinnen und Eltern war bestens. Deswegen nutzen wir den heutigen Tag, um einfach noch einmal allen DANKE für ihren Einsatz und ihre Geduld zu sagen. Es war ein langer Weg, der in bester Kooperation gegangen worden ist und dessen Ziel sich gelohnt hat“. 

Ein Lebensretter für Kasendorf

Seit Ende Dezember 2015 findet man am Geschäftsstelleneingang unserer Kulmbacher Bank (KuBa) in Kasendorf nicht nur ein Hinweisschild auf den EC-Automaten, sondern außerdem noch ein eventuell lebensrettendes Hinweiszeichen auf einen Defibrillator.

Unser Kasendorfer Unternehmen ait-Deutschland GmbH rief anlässlich der Einweihungsfeier eines Erweiterungsbaus zu einer Spendenaktion für diese Idee auf und sammelte so mit großer Eigenbeteiligung über 3.000,00 €.

Im Eingangsbereich der KuBa kann es keinen zentraleren Ort in Kasendorf geben – und das ist eines der wichtigsten Kriterien bei einer solchen Anschaffung. Des Weiteren ist er dort auch vor Witterungseinflüssen wie zu starker Hitze oder Kälte geschützt.

Das Prinzip eines solchen angebrachten Defibrillators ist einfach: Sobald der Notruf per Knopfdruck ausgelöst worden ist, meldet sich die Leitzentrale in Bayreuth und gibt den Schutzkasten, in dem sich der Defibrillator befindet, zur Anwendung frei.

Bei Kammerflimmern gilt es, innerhalb der ersten Minuten zu handeln. Auch wenn die Notdienste so schnell wie möglich zum Unfallort eilen, ist es oft schon zu spät. Besonders kritisch ist diese Situation bei uns auf dem Land.

Daher erfreut sich eine zentrale Anbringung von Defibrillatoren in den einzelnen Dörfern seit einiger Zeit einer immer größer werdenden Beliebtheit. Beispielsweise soll demnächst auch am alten Feuerwehrhaus in Azendorf ein solcher Lebensretter angebracht werden. Wenngleich er hoffentlich nicht zum Einsatz kommen muss, so kann er im Ernstfall vielleicht Leben retten. 

Plakatrahmen sorgen für Übersichtlichkeit

Die Plakatrahmen für die Werbeanzeigen in unseren Kasendorfer Ortsteilen sind mittlerweile angebracht worden und werden bereits seit einigen Wochen zu Werbezwecken eingesetzt.

Zeiten, in denen Plakate von der Witterung zerrissen und unvollständig an unseren Straßenlaternen herumhängen, gehören somit der Vergangenheit an.

Wie bereits erwähnt, wurde diese Beschaffungsmaßnahme von unserem Gemeindegremium in seiner Sitzung am 04.11.2015 beschlossen. Zusätzlich zu dieser Beschaffung wurde festgelegt, dass künftig nur noch Werbeplakate in der einheitlichen Rahmengröße A3 an den Laternen in unserem Marktgemeindegebiet angebracht werden dürfen. Ausnahmen gelten lediglich für die Wahlkampfzeiten. Somit ist für die Zukunft eine Übersichtlichkeit und auch Ordnung hinsichtlich der Werbung in unserem Gemeindegebiet gegeben. 

Kasendorfer Friedhofseingang erneuert

Die Bauhofmitarbeiter der Marktgemeinde Kasendorf haben mit verschiedenen Maßnahmen den Eingang zu unserem Kasendorfer Friedhof hergerichtet. So ist ein behindertengerechter Zugang für Rollstuhlfahrer und Personen, die auf einen Rollator angewiesen sind, entstanden. Der unbefestigte Weg zum Eingangstor wurde erneuert und gepflastert und die Säulen des Eingangstores wurden begradigt, sodass das Tor nun auch wieder einwandfrei geöffnet und geschlossen werden kann.

 

Des Weiteren wurden außerhalb des Friedhofes auf der Parkfläche die einzelnen Parkfelder wieder neu gekennzeichnet. Somit ist auch gewährleistet, dass der neu geschaffene behindertengerechte Zugang stets ohne Hindernisse durch blockierende Fahrzeuge benutzt werden kann. 

Offener Bücherschrank in Kasendorf

Die Arbeitsgruppe zur Attraktivitätssteigerung Kasendorfs beschäftigte sich im Jahr 2015 auch mit dem Gedanken, in Kasendorf einen offenen Bücherschrank aufzustellen. Der Antrag von Marktgemeinderat Norbert Groß für dieses Vorhaben wurde dann in der 21. Sitzung des Gremiums am 01.07.2015 behandelt. Es wurde der grundsätzliche Beschluss zur Durchführung mit 12:2 Stimmen gefasst, sowie danach der Standort und die Ausführung eingehend beraten. Als zentraler Standort wurde das Buswartehäuschen am Marktplatz in Kasendorf ins Auge gefasst.

Nach der ersten Angebotsrunde befand das Gremium in der 24. Sitzung vom 23.09.2015, die Abmessungen nochmals zu reduzieren. Eine neue Ausschreibung wurde notwendig, die entsprechende Skizze von Norbert Groß angefertigt. In der 26. Sitzung des Marktgemeinderates am 04.11.2015 wurde dann, im nichtöffentlichen Sitzungsteil, die Vergabe zur Herstellung an den günstigsten Anbieter beschlossen. Kurz vor Weihnachten wurde der Schrank nun an der Bushaltestelle am Marktplatz aufgestellt und es konnten die ersten Bücher eingeräumt werden. (siehe auch Bild)

Der Grundgedanke von offenen Bücherschränken entstand bereits in den 1990er Jahren, wobei es erste Bücherschränke meist nur in Großstädten gab. Die Idee fand jedoch immer größere Beliebtheit und wurde zahlreich auch in kleineren Gemeinden nachgeahmt. Im Landkreis Kulmbach sind beispielsweise schon am Holzmarkt in Kulmbach oder vor dem ehemaligen Postgebäude in unserer Nachbargemeinde Thurnau zu finden. Dabei gibt es völlig unterschiedliche Varianten. So findet man ausgediente Telefonzellen oder Trafohäuschen, Glaskästen oder wie bei uns in Kasendorf einen angebrachter Schrank aus Holz mit Glastüren. Auch der Standort scheint perfekt, da er zentral liegt und darüber hinaus durch das Buswartehäuschen von Witterungseinflüssen weitgehend geschützt.

Der „Offene Kasendorfer Bücherschrank“ bietet nun allen Bürgerinnen und Bürgern der Marktgemeinde kostenlos die Möglichkeit, ihre ausgelesenen Bücher für die Allgemeinheit einzustellen und sich neuen Lesestoff mit nach Hause zu nehmen. Wir hoffen alle auf rege Beteiligung.

 

 

Welschenkahler Dorfhaus wird renoviert

In seiner Sitzung vom 29. September 2015 wurde von unserem Marktgemeinderat einstimmig beschlossen, dass das Welschenkahler Dorfhaus saniert werden soll.

Das Dorfhaus wurde in den 1960er Jahren als Gemeinschaftseinrichtung für Kühltruhen und als Gefrierzelle für geschlachtete Tiere errichtet. Nach und nach hielt der Technikfortschritt auch in den einzelnen privaten Haushalten Einzug und die Gemeinschaftseinrichtung verlor so mit der Zeit an Bedeutung. Nach der Auflösung dieser Gemeinschaft vor etwa 25 Jahren übernahmen die Freiwillige Feuerwehr sowie die Maschinengemeinschaft Welschenkahl das in unmittelbarer Nachbarschaft stehende Gebäude. Im Innenraum wurde ein Versammlungsraum mit Bestuhlung eingerichtet. Außerdem wurde es mit einer Gasheizung und einer Toilette versehen.

Seitdem ist das Dorfhaus Mittelpunkt des Welschenkahler Dorflebens: Die (Jahres-) Hauptversammlungen der Feuerwehr, der Maschinengemeinschaft sowie der Jagdgenossenschaft werden hier ausgerichtet, die Pfarrgemeinde nutzt das Gebäude für Bibelstunden und Dorfbeichten und die Welschenkahler Dorfbewohner finden sich dort gerade in den Wintermonaten zu geselligen Abenden ein.

An dem Gebäude nagt jedoch mittlerweile der Zahn der Zeit und es bedarf dringend einer Sanierung. Als Planungsunterlage dient der Entwurf der Heubscher Architektin Anja Müller. Neben dem bestehenden ca. 30 m2  großen Gastraum wird auch die in die Jahre gekommene Toilettenanlage saniert sowie die komplette Dacheindeckung erneuert.  Die alten Glasbausteine werden ausgebaut und durch neue Fenster ersetzt. Dem bestehenden Bau wird eine ca. 15 m2 große Küche in Richtung Feuerwehrgerätehaus angegliedert; außerdem bekommt das Gebäude einen neuen Gasofen.

Insgesamt ist die Sanierung im Haushaltsplan 2016 mit 70.000 € gemeindlicher Beteiligung veranschlagt. Seitens der Dorfgemeinschaft Welschenkahl ist vorgesehen, durch Eigenleistungen in Höhe von 50.000 € zu diesem Projekt beizutragen.

Somit ist den Welschenkahler Bürgern nicht nur ein weiteres Stück Dorfleben gesichert, das Dorfhaus wird die Ortsmitte unseres Ortsteiles auch vom Optischen aufwerten.

 

 

Rahmen statt Wildplakatierung

In unserem Marktgemeindegebiet werden demnächst an verschiedenen Straßenlaternen feste Rahmen für Plakate angebracht. Diese Maßnahme entschied unser Marktgemeinderat in seiner Sitzung vom 4. November 2015 mit einem Stimmenverhältnis von 14:1. Somit sollen in Zukunft nur noch Plakate in die Rahmen mit der Größe A1 angebracht werden können. Ausnahmen gelten für Wahlkampfzeiten sowie für Werbung von örtlichen Vereinen und Verbänden: Selbstverständlich dürfen in diesen Fällen die Plakate wie gehabt und in gewohntem Umfang angebracht werden.

Neben den genannten Ausnahmen wird eine Anbringung von Plakaten nur noch über die Firma CFB Events aus Lichtenfels möglich sein. Diese wird ohnehin schon für über 80 % der bisherigen Werbekunden tätig (darunter beispielsweise das Tanzcenter Deuber, das Nepomuk oder auch die Modefirma Lekra). Schon jetzt hilft sie bei Gestaltung und Druck der Plakate, der behördlichen Genehmigung sowie Anbringung und spätere Entfernung.

Durch die beschlossene Maßnahme werden sich somit keine größeren Veränderungen ergeben und unsere Vereine werden dadurch nicht benachteiligt.

Die festinstallierten Rahmen werden aber ein gepflegteres Straßenbild in unseren Ortschaften ergeben als bisher. Dem Plakatvandalismus dürfte entgegengewirkt werden, denn die Plakatrahmen werden in einer Höhe von 2,50 Metern angebracht. Darüber hinaus werden auch die „Wildplakatierer“ in ihre Schranken gewiesen: Denn alle Plakate, welche in Zukunft nicht durch die Firma CFB Events in die vorgesehenen Rahmen angebracht werden, können ganz einfach als ungenehmigt aufgehängte Plakate identifiziert werden.

Vorerst wird der Vertrag mit der Lichtenfelser Firma für eine Probezeit auf 1 Jahr begrenzt. Außerdem wurde die Anzahl der Plakatrahmen auf 5 pro Ortschaft beschränkt. Die Plakatanbringung in unserem Marktgemeindegebiet konzentriert sich ohnehin hauptsächlich auf die mit großem Durchgangsverkehr belasteten Ortschaften wie Azendorf, Kasendorf und Krumme Fohre.

 

 

Bürgerbus fährt auch weiterhin

In der Sitzung vom 29. September 2015 wurde von unserem Marktgemeinderat einstimmig beschlossen, dass der Bürgerbus unserer Marktgemeinde auch im nächsten Jahr eingesetzt werden soll.

Dieser fährt jeden Dienstag die Ortsteile Azendorf, Reuth, Zultenberg, Kasendorf, Heubsch, Krumme Fohre und Döllnitz an und bringt Personen, welche kein anderes Fortbewegungsmittel nutzen können, für eine geringe Fahrtgebühr von 1,00 € zum Einkaufen nach Thurnau. Gerade für die ältere Bevölkerung ist dieses Angebot der Gemeinde eine große Hilfe im Alltag, ohne eigenes Auto zurecht zu kommen.

Durchschnittlich werden die Fahrten von 12 Gemeindebürgern in Anspruch genommen – das ergab die von der Gemeindeverwaltung jährlich angeforderte Auflistung der mit den Bürgerbusfahrten beauftragten Firma Omnibus Schmucker. Für unser Gemeindegremium eine positive Resonanz, sodass einer Verlängerung für das kommende Jahr 2016 nichts im Wege steht.

Die Fahrzeiten (Stand: Nov./2015): Jeden Dienstag um

  

08:30 Uhr

 

Azendorf, Bushaltestelle

 

 

08:35 Uhr

 

Reuth, Bushaltestelle

 

 

08:40 Uhr

 

 

Zultenberg, Bushaltestelle

 

 

08:45 Uhr

 

 

Kasendorf, Marktplatz

 

 

08:48 Uhr

 

 

Heubsch, Orstmitte

 

 

08:50 Uhr

 

 

Krumme Fohre, Bushaltestelle

 

 

08:52 Uhr

 

 

Alte Krumme Fohre, Bushaltestelle

 

 

08:55 Uhr

 

Döllnitz, Bushaltestelle

 

 

10:45 Uhr

 

 

Rückfahrt ab Thurnau

 

 

 

 

 

Auftaktveranstaltungen und Zukunftswerkstatt ISEK

Am 28. und 29. Oktober 2015 fanden die Auftaktveranstaltungen (Gemeindewerkstätten) zum Interkommunalen Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK)  der Märkte Kasendorf und Wonsees statt. Das beauftragte Büro IPU aus Erfurt informierte zunächst über Hintergründe und Anlass des ISEKs und diskutierte anschließend mit den Bürgern Stärken, Schwächen sowie erste Ideen. An beiden Abenden waren rund 25 BürgerInnen der Einladung gefolgt und konnten neben poltischen Vertretern aus den Marktgemeinden auch mit der Regierung von Oberfranken (Städtebau) in Austausch treten. Hr. Mohnkorn als verantwortlicher Betreuer des Konzepts war sowohl in Wonsees als auch Kasendorf vor Ort und stellte den Bürgern Grundzüge der Städtebauförderung und eines ISEKs dar. Wichtig ist bei einem informellen Planungsprozess – wie ihn ein ISEK darstellt – die Einbindung von Bürgern.

 

Die nächste Gelegenheit sich einzubringen bietet sich für alle Bürger bereits am 24. November im Musikheim in Kasendorf um 19.30 Uhr. Die Zukunftswerkstatt richtet sich explizit an Bürger beider Märkte, da auch das Konzept beide Märkte betrachtet. Die Zukunftswerkstatt wird sich vor allem mit Ideen und Projekten beschäftigen. Alle Interessierten Bürger aus Kasendorf und Wonsees sind daher recht herzlich eingeladen sich einzubringen und so die Zukunft der Märkte mitzugestalten.

 

 

 

Pfarrer Müller feierlich ins Amt eingeführt

Bei strahlendem Sonnenschein und einer bis auf den letzten Platz gefüllten Azendorfer Johanneskirche wurde Pfarrer Michael Müller als neuer Seelsorger der Kirchengemeinden Azendorf und Peesten sowie des Seniorendorfes Kirschenallee in Thurnau und des Krankenhauses in Kulmbach am 11. Oktober feierlich in sein Amt eingeführt. Seit den letzten 25 Jahren wirkte der gebürtige Kulmbacher in der Hofer Gemeinde Leupoldsgrün und bewarb sich aufgrund der Nähe zu seiner Geburtsstadt und der Betreuungsaufgabe in den Seniorenheimen auf die seit 2010 unbesetzte Stelle.

Nach der üblichen Vorgehensweise einer Installation durch Dekanin Martina Beck predigte Pfarrer Müller zum ersten Mal zu seiner neuen Gemeinde. Dabei bezog er sich auf die Begegnung zwischen Jesus und dem jüdischen Zöllner Zachäus in Jericho: „Genauso neugierig und interessiert wie damals Zachäus und alle Einwohner Jerichos auf Jesus waren, so bin ich es auf meine neue Gemeinde“, so Pfarrer Müller. Um diese möglichst schnell kennenzulernen, möchte Pfarrer Müller den ersten Kirchenboten persönlich zu jedem Haus in seiner neuen Wirkungsstätte vorbeibringen.

Nach dem Gottesdienst, dem neben Dekanin Beck, auch alle Kirchenvorstände beider Gemeinden, der Thurnauer Dekanatsausschuss sowie alle Pfarrerinnern und Pfarrer aus dem Thurnauer Dekanat beiwohnten, lud die Kirchengemeinde zum gemeinsamen Empfang ins Azendorfer Feuerwehrhaus ein.

Hier erfolgten nach Ausgestaltungen durch den Kirchenchor Azendorf und der Gitarrengruppe die offiziellen Ansprachen. Unter anderem hießen stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann, Bürgermeister Bernd Steinhäuser, die Vertrauensmänner der Kirchenvorstände Azendorf und Peesten und auch Vertreter der benachbarten katholischen Gemeinden Pfarrer Müller in seiner neuen Wirkungsstätte willkommen.

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Neue Ortsschilder im Marktgebiet

Im Kasendorfer Gemeindegebiet wurden bzw. werden in die Jahre gekommene Ortseingangs- bzw. ausgangsschilder ausgetauscht. Diese Maßnahme wurde in unserem Gemeindegremium in seiner Sitzung vom 10. Juni 2015 beschlossen und der Gemeindeverwaltung zur Ausführung übergeben. Mittlerweile sind die bestellten Schilder, für die insgesamt eine Summe von 7.000,00 € investiert worden ist, im Gemeindebauhof angekommen. Unsere Bauhofarbeiter gingen sofort ans Werk und tauschten bisher beispielsweise im Ortsteil Heubsch die Ortsschilder aus. In naher Zukunft werden auch noch weitere Ortsteile mit neuen Ortstafeln versehen. Somit ist nicht nur eine gewisse Einheitlichkeit gegeben, sondern –aufgrund der reflektierbaren Lackierung- auch ein Stück weit mehr Verkehrssicherheit  für die noch bevorstehende graue Jahreszeit geschaffen.

Kindergartensanierung schreitet voran

Die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten unseres Kasendorfer Kindergartens nehmen immer weiter Züge an: Im Juli sollen der Anbau sowie die Dacharbeiten fertiggestellt werden. Mit der Nutzung des Anbaus steht auch die Entfernung des Containers, der die letzten Jahre provisorisch als Raum genutzt worden ist, unmittelbar bevor.

Durch die Erweiterung wird es nun möglich sein, optimal nach dem Konzept „Lern- und Funktionsräume  unseres Kindergartens arbeiten zu können. Da die Kinderzahl in Kasendorf im Vergleich zu anderen Gemeinden in den letzten Jahren relativ konstant geblieben ist, war man aus Platzmangel dazu gezwungen, viele Räume doppelt zu nutzen, was öfters wiederkehrende „Umräumaktionen“ zur Folge hatte.

Nach den Erweiterungsarbeiten wartet in jedem Raum dauerhaft eine jeweilige Aktivität und Nutzung auf die Kinder; so zum Beispiel ein Kindercafé, Atelier, Spiel- und Lernzimmer, Theater, Ruheraum, Bauzimmer, Sprachzimmer, Bewegungszimmer und Musikwerkstatt. Auch stehen nun für Tagesbesucher, wie Logopäden oder Zahnärzte separate Funktionsräume zur Verfügung. Permanente Auf- und Abbauarbeiten in den einzelnen Zimmern gehören somit bald der Vergangenheit an.

Ebenfalls sollen auch die Außenanlagen in den nächsten Wochen neu gestaltet werden. Da man durch den Anbau den Container nun nicht mehr benötigt, und dieser in den nächsten Wochen abgebaut wird, stehen so wieder bis zu 10 Parkplätze vor dem Kindergarten zur Verfügung. Auch entsteht dadurch ein Platz, an dem die Kinder ihr Mittagessen im Freien zu sich nehmen können. Denn auch für die mittlerweile große Zahl an „Essenskindern“ reicht die derzeitige Kapazität nicht mehr: Waren früher etwa 20 Kinder ganztägig im Kindergarten untergebracht, beträgt die jetzige Zahl bereits um die 50 Kinder.

Nachdem der Anbau in den nächsten Wochen benutzt werden kann, gehen die Sanierungsarbeiten im „Altbau“ des Kindergartens weiter. Nach 22 Jahren bedarf es hier einer Generalsanierung: Die Böden sind abgenutzt, die Ölheizung nicht mehr effizient, Rohre veraltet und verschiedene energetische Probleme kommen noch dazu. Raum für Raum wird nun einzeln renoviert und anschließend wieder einer der genannten Funktionen übergeben. So schreitet die Renovierung und Erweiterung des Kindergartens Stück für Stück voran. Die sehr groben Arbeiten sollen hier in den ersten drei Augustwochen – während des Betriebsurlaubs des Kindergartens – geschehen. Trotz des gut eingehaltenen Zeitplanes, werde die Arbeiten insgesamt noch bis in den Spätherbst hinein andauern.

 

 

Dorferneuerung Kasendorf

Eine kleine Tafel erinnert auf Wunsch der örtlichen Vorstandsmitglieder daran, dass in Kasendorf in den vergangenen 15 Jahren im Rahmen der Dorferneuerung sehr viel neu gestaltet worden ist, was zwischenzeitlich wie selbstverständlich zum Ortsbild gehört.

Besonders markant waren die Veränderungen im Ortskern von Kasendorf. Hier wurden auf den Flächen der von der Gemeinde erworbenen ehemaligen Magnus-Bräu die zum Teil schon baufälligen Nebengebäude abgebrochen und dafür neben dem Rathaus Parkplätze angelegt und an der Thurnauer Straße ein kleiner begrünter Innenhof geschaffen. Eingefügt in diesen Innenhof wurde ein kleines Mehrzweckgebäude das nun überwiegend als Obstkelterei genutzt wird. Erneuert und umgestaltet wurden auch der Marktplatz und die angrenzenden Straßenzüge. Dabei wurde der historische Herkulesbrunnen saniert und aus dem Einmündungsbereich der Thurnauer Straße in Richtung Marktplatz verschoben. An der Stelle des alten Feuerwehrhauses steht nun ein optisch ansprechendes Buswartehaus.

Verändert und dabei vergrößert wurden der Festplatz am Friesenbach und der Musikpavillon auf dem Festplatz saniert. Das ehemalige Freibad der Gemeinde Kasendorf am Friesenbach wurde abgebrochen und der Bereich naturnah gestaltet. In diesem Zusammenhang wurden auch eine Reihe von Fußwegen entlang des Friesenbaches und im Altortbereich saniert bzw. neu angelegt. Nicht zuletzt konnten die Friedhofsmauer und der Zugang zum Friedhoferneuert werden.

Investiert wurden dabei knapp 1,4 Mio. €, wovon die Gemeinde 490 T€ übernommen hat. Die restlichen Fördermittel wurden vom Freistaat Bayern, der EU und dem Bund zur Verfügung gestellt. Nicht ohne Stolz erinnern deshalb der 1. Bürgermeister Bernd Steinhäuser und die örtlich Beauftragte, Frau Elke Fischer, gerne an das was im Zuge der Dorferneuerung in den vergangenen Jahren geschaffen worden ist.

Das Bild zeigt neben Bürgermeister Steinhäuser und Elke Fischer noch die Vorstandsmitglieder der Teilnehmergemeinschaft Karl Friedrich, Helmut Hanel und Claus Schröder

 

 

 

10 - H - Regelung für Gemeindegebiet beschlossen

Zum Beschluss der 10-H-Regelung für unser Kasendorfer Gemeindegebiet war der Sitzungssaal zur öffentlichen Sitzung des Marktgemeinderates am 8. April 2015 bis auf den letzten Platz gefüllt.

Viele Bürger - vorwiegend aus den oberen Ortsteilen wie Zultenberg, Reuth oder Neudorf - warteten gespannt auf die Abstimmung. Die sogenannte 10-H-Regelung wurde im November vergangenen Jahres in die Bayerische Bauordnung (BayBO) aufgenommen. Demnach dürfen Windkrafträder nur noch in einem Mindestabstand vom 10-fachen der Windradhöhe zu den Gebäuden in Bebauungsgebieten stehen.

Zuvor wurde bereits auf der Bürgerversammlung am 25. März 2015 von Ralf Neumüller aus dem Ortsteil Reuth öffentlich vom Gemeinderat der Beschluss dieser Regelung für das Kasendorfer Gemeindegebiet gefordert. Er sehe diesen Beschluss als ein Entgegenkommen der Marktgemeinde an die Bürger in den oberen Ortsteilen, die bereits in der Nähe von sieben Windrädern leben. Die Zahl der Befürworter für weitere Anlagen hält sich sehr in Grenzen. Nachdruck wurde zusätzlich durch eine Unterschriftenliste von Zultenberger, Welschenkahler, Reuther, Azendorfer und Seubersdorfer Einwohnern verliehen. Wie viele andere Gemeinden im Umkreis, schloss sich Kasendorf der Anwendung dieser Regelung für den Markt Kasendorf an.

Das neue Gesetz ist nicht überall auf Zustimmung gestoßen. Windkraftbefürworter in Bayern befürchten, dass dadurch praktisch keine Neuerrichtung von Windkraftanlagen im Freistaat mehr möglich sein wird. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof prüft diese neue Regelung aktuell noch auf seine Verfassungstauglichkeit.

 

 

 

Bürger wollen Pavillon - Abriss verhindern

In seiner Sitzung vom 6. Mai 2015 beschäftigte sich unser Marktgemeinderat mit dem einsturzgefährdeten oberen Pavillon am Kasendorfer Festplatz. Der etwa 100 Jahre alte Pavillon stellt mittlerweile eine Gefahr für Passanten und Besucher des Festplatzes dar: Die Betonbodenplatte ist mehrfach gerissen, die Balken verfault und die meisten Elemente des ehemaligen Holzgeländers schon nahezu verschwunden. Nach einer kurzen Diskussion beschloss unser Gemeindegremium einstimmig, den Pavillon abzureißen.

Restaurationsarbeiten durch unseren gemeindlichen Bauhof als alternative Möglichkeit wurden nach kurzer Debatte abgelehnt. Die Arbeiter wären über 2 Wochen nur mit diesen Arbeiten beschäftigt. Darüber hinaus wäre eine Restauration des Pavillons nicht sinnig, solange dieser auf einer zerstörten Betonplatte steht. Außerdem stimmte jeder zu, dass der Abriss kein endgültiges Ende für den oberen Pavillonstandort sein muss. Wenn der akute Gefahrenherd erst einmal beseitigt ist, könnte man etwas Neues errichten. Überlegt wurde hier schon über einen versetzbaren bzw. wieder abbaubaren Pavillon, der dann nur zu den Hauptfestlichkeiten im Sommer aufgebaut wird.

Bis zur darauffolgenden MGR-Sitzung am 20. Mai 2015 gingen in der Gemeindeverwaltung sowohl vom Gesangverein Liederkranz als auch von der Kasendorfer CVJM-Gruppe Einspruchsschreiben gegen dieses Vorhaben ein. In beiden Briefen wurde eingehend dafür plädiert, das Vorhaben zu überdenken und von einem Abriss abzusehen. Auch weitere Bürger betonten in Gesprächen bei Gemeinderäten den Wert als Wahrzeichen Kasendorfs. Mitglieder beider Vereinigungen zeigten sich in dem Schreiben durchaus dazu bereit, bei Restaurationsarbeiten aktiv mitzuhelfen und so die Gemeinde auch ein Stück weit zu entlasten.

 So einigte man sich in der Sitzung darauf, dass durch Bauhofmitarbeiter Sicherungsmaßnahmen an dem Pavillon vorgenommen werden, sodass die Gefahrenstelle vor allem bei den naherückenden Festen wie Gregori und Kellerfest vorerst beseitigt ist. Binnen einer Frist, die zum 1. Juni 2016 ausläuft, haben die Mitglieder der genannten Vereine als auch interessierte Bürger die Möglichkeit, den Pavillon wieder herzurichten.

 

 

 

Bestellung eines Ansprechpartners für die Freiwilligen Feuerwehren des Marktes Kasendorf

Der Marktgemeinderat Kasendorf hat in seiner letzten Sitzung festgelegt, für Feuerwehran-gelegenheiten einen direkten Ansprechpartner aus den Reihen des Marktgemeinderates zu benennen.

Für diese Aufgabe wurde das Marktgemeinderatsmitglied Norbert Groß bestellt. Als langjähriger Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerkes Kulmbach kann Herr Groß ein umfangreiches Fachwissen vorweisen und ist zudem mit den Feuerwehrführungskräften des Landkreises und den anderen Hilfsorganisationen bestens vernetzt.

Die Marktgemeinde erhofft sich durch die Bestellung von Herrn Groß eine verbesserte und effizientere Zusammenarbeit mit seinen Freiwilligen Feuerwehren.

Herr Groß ist wie folgt zu erreichen:

95359 Kasendorf, Heubsch, Am Fichtig 13

Telefon: 0171 52 59 125

 E-Mail: n.e.gross@t-online.de

Ortsteil Heubsch wird mit Erdgas erschlossen

Seit 16. März arbeitet die Kulmbacher Firma ASK im Auftrag der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts (LuK) an den Tiefbauarbeiten für die Erschließungsmaßnahme mit Erdgasleitungen für den Kasendorfer Ortsteil Heubsch.

Begonnen wurde an der Straße, die Richtung Golfplatz führt. Die Bauarbeiten werden sich in den nächsten Wochen durch die gesamte Ortschaft ziehen, Mitte des Jahres soll auch das Kasendorfer Industriegebiet erschlossen sein. Der Erdgasanschluss von Anwesen in Kasendorf steht also ebenfalls unmittelbar bevor. Bereits am 23. Januar 2014 veranstaltete die LuK im Kasendorfer Musikheim eine Informationsveranstaltung bezüglich des Themas Erdgasanschluss für Kasendorf. Verschiedene Vorteile wurden den Bürgern hier nahe gebracht, so zum Beispiel die niedrigeren Brennstoffkosten als bei Heizöl sowie die effizientere Lösung mit dieser Heiztechnik.

Kurz nach der Veranstaltung hatten sich schon etliche interessierte Bürger bei der LuK bezüglich eines Erdgashausanschlusses gemeldet und erkundigt. Nun - ein Jahr später - werden die Bauarbeiten bereits ausgeführt. Ein sofortiger Hausanschluss ist jetzt zwar von Vorteil, jedoch nicht unbedingt von Nöten. Die Kasendorfer Bürger können sich auch erst später für einen Erdgashausanschluss entscheiden.

Durch die umfangreichen Verlegungsarbeiten ist die Ortsdurchfahrt Heubsch allerdings seit Baubeginn für den Durchgangsverkehr nach Thurnau gesperrt, was jedoch nur wenige verärgert. Die Heubscher Kunden freuen sich schon jetzt, dass sie bald auf Erdgasheizsysteme umstellen können. Allzulange werden sich auch die Kasendorfer Interessenten nicht mehr gedulden müssen.

MdB Zeulner besucht Kasendorf

Unsere CSU-Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner besuchte am Nachmittag des 08.04.2015 das Kasendorfer Rathaus. Im Sitzungssaal wurde sie von Bürgermeister Bernd Steinhäuser und einigen Marktgemeinderäten zu einem Gespräch empfangen.

Gleich zu Beginn betonte Zeulner, dass die über 50 Kommunen, die in ihrem Bundeswahlkreis Lichtenfels-Kulmbach liegen, bei ihr immer auf eine offene Tür stoßen. Der Kontakt zwischen den Bürgern und ihr als Volksvertreterin in unserem Parlament ist ihr sehr wichtig. In guter Atmosphäre besprach und diskutierte man sowohl über kommunale als auch bundespolitische Themen.

Bürgermeister Steinhäuser betonte sein Unbehagen bezüglich der unterschiedlichen Behandlung bei den Kommunen mit Förderungsmaßnahmen im Freistaat. Bei allem Verständnis für finanzschwache Kommunen sei die Spannweite bei Förderbeträgen unter den einzelnen Kommunen zu hoch. Während manche Kommunen nahezu bei jeder Investitionstätigkeit bis zu 90 % Zuschuss vom Freistaat Bayern erhalten, bekommen finanziell gut gestellte Gemeinden wie Kasendorf selten vernünftige Förderquoten, so Steinhäuser. Dabei wurde auf die für Kasendorf aktuellen Themen wie die Renovierung des Kindergartens oder der geplanten Ortsumgehung von Döllnitz verwiesen. Diesbezügliche Gespräche und Bemühungen unseres Landtagsabgeordneten Martin Schöffel haben bisher leider keinen Erfolg gebracht. Emmi Zeulner machte den Kasendorfern zu diesen schon laufenden Themen wenig Hoffnung.

Beim Thema Erneuerung der Staatsstraße 2189 von Kasendorf in Richtung Krumme Fohre vermittelte Zeulner dem Gemeindegremium jedoch bessere Aussichten. Auch hier hatte der Marktgemeinderat zuvor Kritik bezüglich der Planungen durch das staatliche Straßenbauamt geäußert. Spontan schlug Zeulner ein gemeinsames Treffen und Aussprache mit ihr, den Marktgemeindevertretern aus Kasendorf und Wonsees sowie den Verantwortlichen des Straßenbauamtes vor. Allgemein sei Zeulner das Thema Infrastruktur ein wichtiges Anliegen. So ist sie in diesem Gebiet für mehr Erweiterungen oder auch Neubauten in unserer Gegend, um dadurch unsere heimische Wirtschaft zu stärken und auch für die Zukunft attraktiv zu gestalten. Gerade durch den demographischen Wandel, der in unserer Region bekanntlich stark ausgeprägt ist, ist es wichtig, unsere Gegend für die Zukunft anderen schmackhaft zu machen, um dem Bevölkerungsschwund somit entgegenzuwirken. Den demographischen Wandel kann man bei uns nicht aufhalten, man kann ihn aber beherrschbar machen, so Zeulner.

 Nach weiteren zum Teil kritischen Themen wie der geplanten Stromtrasse sowie der sogenannten "10-H-Regelung" bei Windkraftanlagen endete die insgesamt harmonisch abgelaufene Unterhaltung mit der Aussicht auf einen nächsten Besuch.

In Krumme Fohre entsteht ein Gewerbegebiet

In der Sitzung vom 18.03.2015 beschloss unser Marktgemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Krumme Fohre“. Bürgermeister Bernd Steinhäuser betonte die Brisanz des Themas Gewerbeflächen. In den vergangenen Jahren kamen immer wieder Anfragen, vorwiegend von kleineren Unternehme. Leider stehen aktuell im Marktgemeindegebiet keine geeigneten Flächen mehr zur Verfügung. Die noch wenigen unbebauten Gewerbeflächen im Hauptort Kasendorf stehen aktuell für Dritte nicht zur Verfügung.

Am Südostrand vom Ortsteil Krumme Fohre in Richtung Kulmbach sind bereits zwei Betriebe ansässig. Seit letztem Jahr wurden angrenzend an diese mehrere Grundstücke durch die Gemeinde erworben. Hier sollen nun die neuen Gewerbeflächen für Kasendorf entstehen. Bei der Bürgerversammlung des Marktes am 25.03.2015 erläuterte Steinhäuser, dass es bis dato nicht nur einheimische Interessenten gibt, sondern sich auch Unternehmer von außerhalb mit Anfragen an die Verwaltung in Kasendorf gewandt haben. Im Vermögenshaushalt der Gemeinde wird diese Maßnahme selbstverständlich einschneidend sein. Die Ausgaben für den bereits genannten Erwerb von Grundstücken und die noch bevorstehenden Erschließungsmaßnahmen werden den Haushalt der Gemeinde zunächst einmal belasten. Doch der Marktgemeinderat, einschließlich unseres Bürgermeisters, war sich einig, dass in Sachen Wirtschaft etwas getan werden muss, um unser Gemeindegebiet auch in Zukunft attraktiv darstellen zu können. Hierzu zählt auch die Möglichkeit auf weitere qualifizierte Arbeitsplätze.

Die Erschließung soll zügig in Angriff genommen werden. Die Planentwürfe, die in der Marktgemeinderatssitzung vorgestellt wurden, stammen vom Kronacher Planungsbüro IVS. Diese liegen bis zum 11.05.2015 noch im Kasendorfer Rathaus zu den allgemeinen Öffnungszeiten für alle interessierten Bürger zur Einsichtnahme aus.

Eingang zum Peestener Friedhof hergerichtet

Der Bauhof unserer Marktgemeinde hat Ende letzten Jahres den Eingang zum Peestener Friedhof hergerichtet. Der Eingang, der an abfallendem Gelände steht, bot vor allem nach größeren Niederschlägen oder auch nach Stürmen einen unschönen Anblick.

Das abfließende Wasser von der Gemeindestraße hat den gesamten geschotterten Weg unter dem Eingangstor hindurch ausgespült und größere Regenrinnen hinterlassen. Dies stellte auch eine Gefahr für die Besucher des Friedhofs dar. Durch die Bauhofarbeiter wurden Randsteine entlang der Gemeindestraße verlegt, die nun das Hineinlaufen von Regenwasser in den Friedhof verhindern. Desweiteren wurde das Teilstück von Gemeindestraße zum Friedhofstor asphaltiert.

 Ein Geländer für die Fußgänger am Eingangsbereich wurde durch die Kirchengemeinde Peesten - der Friedhof selbst befindet sich in Trägerschaft der Kirche - angebracht. Die Zeiten, in denen Regenfälle den Friedhofseingang beschädigten, gehören nun der Vergangenheit an; Darüber hinaus sieht der Eingang jetzt auch optisch schöner aus.

Weg zum Azendorfer Feuerwehrhaus nun vollständig asphaltiert

Das neue Azendorfer Feuerwehrhaus war bis vor kurzem noch über eine nicht vollständig geteerte Straße zu erreichen. Ende letzten Jahres wurde nun dieser Teilbereich der Straße vollständig asphaltiert. Über den jetzigen einwandfreien Zustand freuen sich nicht nur die Mitglieder der Azendorfer Feuerwehr, sondern auch einige Anwohner, deren Anwesen in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrhaus liegen und ebenfalls über diese Straße zu erreichen sind.

 

Grünes Licht für diese Maßnahme hatte unser Marktgemeinderat am 08. Oktober 2014 gegeben. Vorarbeiten wurden hierzu vom Bauhof der Marktgemeinde erledigt.

 

 

 

LED-Solarleuchte an der Bushaltestelle in Heubsch

Eine LED-Solarleuchte bringt seit einigen Wochen Licht an die Bushaltestelle bei Heubsch.

Auf Antrag des Marktgemeinderats Norbert Groß vom 02.07.2014 wurde in der Sitzung am 05.08.2014 nach eingehender Beratung beschlossen, dass an der Bushaltestelle an der B 289 bei Heubsch diese Leuchte neben dem Wartehäuschen errichtet wird.

Seit vielen Jahren schon ist die Bushaltestelle in Heubsch an der B 289 mit Haltebuchten für die Busse eingerichtet. Auch ein Unterstellhäuschen wurde auf der ortsnahen Seite errichtet. Was seitdem aber fehlte, war eine Beleuchtung der Haltestelle. Vor einigen Jahren wurden zwar weitere Straßenlaternen in Richtung B 289 aus dem Ort heraus aufgestellt, allerdings aus Kostengründen nicht bis zur Haltestelle.

Durch die Solar- und LED-Technik ist es aber heute möglich, ohne große Aufwendungen und Kabelverlegungen "Licht ins Dunkel" zu bringen. So auch an der Heubscher Bushaltstelle, an der besonders morgens die Schulkinder in der trüben Jahreszeit bisher kaum zu sehen waren.

Ganz einfach war es jedoch nicht, den Beschluss umzusetzen. So musste ein Ortstermin mit Straßenbauamt, Polizei und Gemeinde stattfinden, um den genauen, rechtlich sauberen Standort festzulegen, der auch den laufenden Verkehr nicht beeinflusst. Kurz vor Weihnachten konnte aber dann die Leuchte montiert und in Betrieb genommen werden. Die Leuchte bedeutet wieder ein Stück mehr Sicherheit für die Busfahrer und Schulkinder aus Heubsch.

 

 

Der Fritz-Hornschuch-Naturpfad – Bürger zur Mithilfe aufgefordert

Der Naturlehrpfad in und um Kasendorf ist in die Jahre gekommen und muss an verschiedensten Stellen wieder instandgesetzt werden. Um den Lehrpfad wieder auf Vordermann zu bringen, bittet deshalb der Marktgemeinderat um die Unterstützung der Bürger.

2016 jährt sich die Einweihung des Kasendorfer Wander- und Naturpfades zum 80. Mal. Im August 1936 wurde der Dr.-Fritz-Hornschuch-Naturpfad für die wandernde Bevölkerung eröffnet. Er wurde zum Zweck der natur- und tierkundlichen Einblicke sowie für Erkenntnisse über die geologische und geographische Beschaffenheit der Kasendorfer Umgebung geschaffen. Weit über die Grenzen unserer Marktgemeinde hinaus, war er über viele Jahre hinweg Ziel von regelmäßigen Wanderausflügen.

Auf der Homepage unserer Marktgemeinde kann man sowohl Entstehung und Geschichte, eine Wanderkarte sowie Bilder der Schautafeln ansehen.

Manch ein Tourist, der im Internet auf diese Wanderroute gestoßen ist, wird jedoch bei seiner Ankunft in Kasendorf ins Grübeln kommen, wenn er auf der Suche nach dem Naturpfad ist. Manche Hinweistafeln sind beschädigt, Wegweiser stark verblichen oder bereits ganz verschwunden.

Im Gesamten ist der Naturpfad nicht mehr das intakte Ausflugs- oder Wanderziel, als das er geschaffen worden ist.

Immer wieder kommt es vor, dass sich deshalb Bürgerinnen und Bürger über diese Mängel beschweren. Einige dieser Makel sind der Gemeinde bereits bekannt, doch leider (noch) nicht alle. Darum kann auch keine schnelle Ausbesserung durch die Gemeinde vorgenommen werden.

Deshalb appelliert der Marktgemeinderat an die tatkräftigen Bürgerinnen und Bürger sowie alle Besucher des Naturpfades: Sollten Ihnen bei einem Spaziergang durch Teile unseres Naturpfades Beschädigungen an Hinweistafeln oder Wegweisern oder beschädigte Wege auffallen, so zögern Sie bitte nicht, sich an die Gemeinde zu wenden. Melden Sie Ihre Anregungen telefonisch unter 09228/ 999620 oder schicken Sie eine E-Mail (gerne auch mit Bildern der Mängel) an poststelle(at)kasendorf.de.

Nur wenn die Mitarbeiter im Rathaus über solche Mängel Bescheid wissen, kann schnell und regelmäßig reagiert werden. Mit Ihrer Unterstützung und Mithilfe wird unser Naturpfad wieder zu einem attraktiveren Ausflugsziel unserer Marktgemeinde und zeigt sich als ein schönes Ausflugsziel in Kasendorf wie bereits vor 80 Jahren.

 

 

Abfallbehälter für Hundekot– Ein Pilotprojekt wird gestartet

Hundehalter haben Rechte, aber auch Pflichten. Dass die Hundehalter der Pflicht zur Entsorgung der Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners nicht nachkommen, sorgt immer wieder für Unmut.

Nicht der Hund an sich ist das Problem. Hunde „müssen“ eben auch  mal, das ist jedem bewusst. Dass dies außer Haus geschieht, ist ja nur logisch.

Dass die Hinterlassenschaften der Hunde dann jedoch oftmals einfach liegengelassen werden, sorgt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für großen Unmut – vor allem wenn man diese auf Straßen, Gehwegen oder auch in Wohngebieten vorfindet.

Es ist nicht nur ärgerlich, wenn man in den Hundekot hineintritt, nein, Hundekot ist gerade auch für kleine Kinder, die sich hierbei mit Bakterien infizieren können, sehr gefährlich.

 

Das muss nicht sein!

Die Gemeinde muss immer wieder darauf hinweisen, dass Hundehalter verpflichtet sind, diese Hinterlassenschaften wegzuräumen und ordentlich zu entsorgen. Rein rechtlich gesehen, stellt das Liegenlassen sogar eine Ordnungswidrigkeit dar.

 Die Gemeinde hat bereits vor einiger Zeit alle Hundebesitzer angeschrieben und eine Rolle Hundekotbeutel beigefügt. Um die Hundehalter auch bei der Entsorgung zu unterstützen, werden in Kürze für einen Probezeitraum drei Abfallbehälter aufgestellt. Für diesen Antrag von der Arbeitsgruppe zur Attraktivitätssteigerung Kasendorfs, gab der Marktgemeinderat in seiner Sitzung vom 05.11.2014 grünes Licht. Diese Behälter stehen an hochfrequentierten „Gassi-Gehstrecken“ in Kasendorf am Radweg in der Nähe des Pfarrwaldes, am Radweg an der Sportplatzstraße sowie in Heubsch oberhalb des Baugebietes „Am Fichtig“.

Wir bitten alle Hundebesitzer, das Entgegenkommen der Gemeinde zu nutzen, und die Hinterlassenschaften Ihres Hundes ordentlich zu entsorgen. Sollte dieses Projekt gut angenommen werden, so steht einem Aufstellen an weiteren typischen „Gassi-Wegen“ sicher nichts im Wege.

 

 

Wendeplätze im Neubaugebiet verschönert

Auf Antrag des Marktgemeinderats Norbert Groß vom 08.05.2014 wurde in der Sitzung am 14.05.2014 beschlossen, dass auf den runden Freiflächen in den Wendeplätzen im Neubaugebiet "Am Fichtig" in Heubsch Rasen angesät wird. Seit der Planung und Umsetzung Ende der neunziger Jahre sind im Neubaugebiet "Am Fichtig" in Heubsch auf den Wendeplätzen kreisförmige Flächen mit Schotter verfüllt. Dass die damals gepflanzten Bäume überhaupt noch leben, grenzt schon an ein Wunder. Auf Antrag wurde in der Sitzung nun diskutiert, ob und wie diese Freiflächen ordentlich hergerichtet werden können. Norbert Groß plädierte dafür, diese Flächen mit Rasen anzusäen, damit diese weiterhin für die Kinder begehbar bleiben, wenn Fahrzeuge in den Wendeplatz fahren. Bürgermeister Bernd Steinhäuser forderte aber, dass die Anwohner dann die Pflege dieser kleinen Fläche übernehmen, was aber auch in anderen Gemeindebereichen klappt. So konnten unter diesen Voraussetzungen die Räte nach kurzer Diskussion dem Antrag zustimmen und beschlossen die Umsetzung durch den Bauhof der Marktgemeinde. Dieser wurde dann auch Ende Juli aktiv und hat überall den Schotter abgetragen, mit Erde wieder aufgefüllt und dann den Rasen angesät. Am Wendeplatz in der Erweiterung des Baugebietes wurde auch der noch fehlende Baum gepflanzt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Bilder vorher und heute

Ortsplan

Die Übersichtskarte des Marktes Kasendorf.

Kasendorf auf infranken.de

Veranstaltungen

Hier finden Sie die aktuelle Übersicht über die

Veranstaltungen 2017

in Kasendorf.

Kasendorf-Wetter